
|

|
 |
|
Es ist unbestreitbar, der Frühling ist ganz nah. Nach dem dunklen Winter, zuletzt mit eisigem Frost, Unmengen Schnee und viel Schmuddelwetter können wir den Frühling kaum erwarten. Der Winter hat uns einiges an Unerfreulichem hinterlassen: trotz aller Vorsicht unter der Schneelast abgebrochene Äste, manche erfrorene Pflanze, Jungpflanzen, die der Frost aus dem Boden gedrückt hat, Kübelpflanzen, die in ihren Winterquartieren unendlich lang auf die Sonne warten.... Doch nur die Ruhe, das alles findet sich. |

|
Jetzt heißt es erst einmal die Schnee- und Frostschäden zu beseitigen, die Jungpflanzen wieder fest im Boden zu verankern. Mit den angefrorenen Pflanzen sollte man Geduld haben. Manches Gewächs, von dem man es gar nicht mehr angenommen hätte, treibt nach einiger Zeit trotz aller Frostschäden wieder aus.
Entfernen Sie nun den Frostschutz von den Rosenstämmchen, den empfindlichen Stauden und allen Steingartengewächsen. Anderenfalls wird es den Trieben darunter zu warm und die jungen Knospen könnten faulen. Vorsichtige lassen aus Angst vor Spätfrösten die schützenden Abdeckungen noch in einem Winkel griffbereit liegen.
Alles, was im Winter abgestorben ist, wird aus dem Teich herausgefischt. Wenn keine schweren Fröste sich mehr ankündigen, kann das restliche Herbstlaub unter den Gehölzen vorsichtig abgeharkt oder in den Boden eingearbeitet werden. Dabei auf die kleinen Frühjahrsblüher achten!
|
|
 |
Wir haben uns viel vorgenommen und wollen den Frühling in diesem Jahr mit einer farbenfrohen Bepflanzung begrüßen. Beete, Schalen und Balkonkästen sollen mit Primeln, Stiefmütterchen, Narzissen, Hornveilchen... später mit Bellis und Vergissmeinnicht bis in den Mai hinein erstrahlen. So wirkt der Garten auch im Frühling lebendig und wir verlängern die schöne Gartenzeit erheblich.
Bäume, Sträucher und Stauden können wir jetzt noch setzen. Viele Blütensträucher wie Kolkwitzie und Flieder, ebenso Bambus und Kletterpflanzen wie Blauregen, Wilder Wein und Kletterrosen werden sogar am besten im März gepflanzt. Der März ist auch der letzte Termin, an dem Sie sommergrüne Bäume und Sträucher im Garten umpflanzen sollten. Stauden, die letztes Jahr wenig geblüht haben oder zu breit geworden sind, werden noch kurz vor dem Austrieb umgesetzt oder geteilt.
Im Treibhaus lassen sich im März viele Gemüsesorten und Einjahresblumen vorsäen. Kohlsorten, Kohlrabi, Erbsen und Petersilie dürfen Sie bei milden Temperaturen auch im Freiland ausbringen. Knollengewächse wie Montbretien, Dahlien, Gladiolen, Canna oder Knollenbegonien treibt man im Treibhaus oder auf der Fensterbank an, umso früher blühen sie. Im Frühbeet finden junge Pflänzchen Schutz vor frostigen Temperaturen.
|
|
|
|
|
 |