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Dieser Winter brachte, als wir kaum noch mit ihm gerechnet hatten, viel Schnee und Frost. Man weiß nicht so recht, wie es weiter geht; denn in den meisten Gegenden Mitteleuropas wechseln von Januar bis April milde und frostige Wetterperioden miteinander ab.
Das Frostrisiko ist bei Kältegraden, wie sie üblicherweise in Ihrer Region vorkommen, für autochthone, also heimische Pflanzen gering. Vor allem die sogenannten 'exotischen' Pflanzen, und dazu werden üblicherweise alle Pflanzen mediterranen Ursprungs gezählt, sind frostgefährdet und bedürfen besonderen Schutzes.
Dabei ist es nicht immer die Sonne, die Pflanzen in dieser Zeit dazu verführt, zu früh mit dem Wachstum zu beginnen. Feuchtes Schmuddelwetter mit für die Jahreszeit zu hohen Temperaturen ist weit gefährlicher. Die Pflanzen beginnen zu sprießen, sobald die Tagestemperaturen über 5° liegen und die Nächte frostfrei sind.
Der vorzeitige Austrieb von Rosen, Bauernhortensien, Freilandfuchsien fällt oft dem Frost zum Opfer, der sich an die milden Perioden anschließt. Frühe Blüten von Magnolien, Seidelbast, Goldlack oder Bellis werden vom Frost braun. Die Pflanzen sind dann zwar nicht zerstört, aber auf eine schöne Blüte muss man bei ihnen ein ganzes Jahr warten.
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